Schadstoffsanierung vor dem Abbruch
Aus Bergen für den Landkreis Celle: Wir sorgen dafür, dass Schadstoffe wie Asbest aus dem Gebäude kommen und getrennt entsorgt werden.
Bei Verdacht auf Schadstoffe
Erst klären wir den Schadstoffverdacht. Danach wird der Ausbau geplant.
Was bei Ihrem Gebäude nötig ist, klären wir bei der Besichtigung.
Schadstoffe in älteren Gebäuden
Nicht jedes Haus hat alles davon. Was bei Ihnen vorkommt, klärt sich bei der Besichtigung und, wenn nötig, bei einer Erkundung.
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Erkundung vorab
Begann der Bau vor dem 31. Oktober 1993, wird das Gebäude vor dem Eingriff auf Asbest erkundet. Wird Asbest gefunden, gehört ein Plan für Rückbau und Entsorgung dazu.
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Asbestzementplatten
Platten aus Asbestzement, bekannt als Eternit, gehören zu den Produkten, denen bis 1993 Asbest zugesetzt wurde. Sie werden getrennt von anderem Schutt ausgebaut.
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Putze, Spachtelmassen, Fliesenkleber
Asbest kann auch in Putz, Spachtelmasse und Fliesenkleber vorkommen. Vor dem Ausbau klären wir den Verdacht.
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Dachpappe
Dachpappen können Asbest enthalten, teerhaltige wie teerfreie. Asbesthaltige Dachpappen werden nach dem Ausbau sofort in zugelassene Big-Bags verpackt.
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Alte Mineralwolle
Mineralwolle, die vor 1996 eingebaut wurde, gilt als krebserzeugend, solange kein Nachweis etwas anderes zeigt.
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Abschottung des Arbeitsbereichs
Bei Asbest gehört je nach Risiko eine staubdichte Abtrennung des Arbeitsbereichs zu den Schutzmaßnahmen. Je nach Fall gehören Unterdruck, eine Personenschleuse mit Dusche und eine Materialschleuse dazu.
So läuft eine Schadstoffsanierung ab
Vier Schritte von der Besichtigung bis zum freigegebenen Gebäude.
Besichtigung
Wir sehen uns das Gebäude an und fragen nach Baujahr, Umbauten und Material. Sie sagen uns, was Sie über Schadstoffe wissen.
Erkundung und Angebot
Liegt kein Nachweis der Asbestfreiheit vor, klären wir mit Ihnen, wie der Verdacht geklärt wird. Danach bekommen Sie ein Angebot.
Ausbau
Der Arbeitsbereich wird, wo es nötig ist, staubdicht abgetrennt. Dann werden die Schadstoffe ausgebaut und verpackt, bevor der Abbruch beginnt.
Freigabe und Abfuhr
Nach dem Ausbau wird gereinigt, und der Erfolg der Reinigung wird geprüft, bevor der Bereich freigegeben wird. Die Abfälle fahren getrennt ab.
Was Sie vor der Sanierung klären sollten
Vier Punkte, bei denen Sie als Auftraggeber gefragt sind. Die Einzelheiten besprechen wir vor Ort.
Angaben an die Firma
Wer Arbeiten an einem Gebäude veranlasst, muss dem ausführenden Unternehmen vorher alle vorliegenden Angaben zu vorhandenen oder vermuteten Gefahrstoffen geben. Dafür sind in zumutbarem Aufwand die Unterlagen zu nutzen, die Ihnen zugänglich sind. Das Baujahr ist die Mindestangabe. Kennen Sie das Baujahr nicht genau, sagen Sie uns das beim ersten Gespräch.
Verdacht nicht anfassen
Asbest ist als krebserzeugend eingestuft. Der Umgang damit ist nur noch bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten zulässig. Bohren, Schleifen und Brechen an verdächtigem Material lassen Sie deshalb sein, bis geklärt ist, was es ist.
Wer die Arbeiten anmeldet
Die Anzeige bei der Behörde macht der Arbeitgeber, also die Firma, die die Arbeiten ausführt. Sie erfolgt unternehmens- oder objektbezogen. Was dafür nötig ist, klären wir vor Beginn mit Ihnen.
Mineralwolle im Bestand
Eingebaute alte Mineralwolle muss nicht automatisch heraus. Wird daran gearbeitet, ist aber zunächst von einer Krebsgefahr auszugehen, solange nichts anderes bekannt ist.
Wohin Schadstoffe nach dem Ausbau gehen
Schadstoffhaltige Abfälle werden getrennt verpackt und entsorgt. Sie kommen nie zum übrigen Bauschutt.
- Asbesthaltige Baustoffe: getrennt auf eine Deponie
- Dachpappe mit Asbest: sofort nach dem Ausbau in Big-Bags
- Alte Mineralwolle: staubdicht verpackt, als gefährlicher Abfall
Fragen zur Schadstoffsanierung
Was Auftraggeber vor dem Anruf häufig wissen wollen.
Reicht es, wenn ich das Baujahr nenne?
Muss alte Mineralwolle als Sondermüll entsorgt werden?
Was passiert mit dem Bauschutt, wenn im Haus Asbest war?
Was ist der Unterschied zwischen Anzeige und Zulassung?
Schadstoffsanierung geplant? Rufen Sie an.
Am Telefon oder per E-Mail vereinbaren wir einen Termin zur Besichtigung.
Was zur Sanierung oft dazukommt
Schadstoffe stecken häufig in Gebäuden, die ohnehin umgebaut oder abgerissen werden.
